Literature

CD Review: The Seduction of Thomas Channell ***** (five stars)

Life is a cabaret, old chum!

Yes, that’s what this one is all about. It has that theatrical touch and takes a bit longer as a result to get into the music simply because you have to catch the mood rather than the rhythm.

Channell has a theatre background and it shows. He attaches great importance to lyrics and song which allows one to get into the song and the story behind it. From Umbrella Corpses, which tells about a rainy day in New York City, to the silliness of Channell’s obsession for bacon which he captures in a song, it’s all there.

His music flies across continents as he plays with his life from South Africa, New York to Berlin. It is that transatlantic flavour which gives this such a special touch. That as well as the attention to detail – from arrangements to musicians to the music and the songs.

If cabaret is something you are keen on, this album will be like manna, especially as it seems to be a dying art.

Diane de Beer – The Cape Argus (Mar 31, 2011)

Der Big Apple (New York) ist für das was Channell musikalisch treibt, ein ideales Pflaster – Thomas Channell ist nämlich Singer-Songwriter. Channell’s Songs sind Geschichten in melankolischer Form verpackt. Bei Thomas Channell hört man stark Elton John aus den 70’er raus, als er noch mehr Rock & Roll und Blues gemacht hat, nur das Channell nicht so plakativ, stadienmäßig rüber kommt, da ist mehr Lagerfeuer an den Tasten.

FRITZ Radio (KenFM) (Jun 6, 2010)

Gelungene Verführung

Thomas Channell sorgte für Begeisterung im übervollen Blue Note

Auf seiner Homepage war das Konzert am Samstag im Blue Note übertitelt mit: „Die Verführung von Dresden“ – was sich, ebenso wie viele andere Spielereien mit diesem Begriff, auf den Titel der aktuellen, zweiten CD des Singer / Songwriters „The Seduction of Thomas Channell“ bezog. Und was ohne Wenn und Aber funktionierte.

Es waren viele, die sich verführen lassen wollten, sehr viele. Dem in Australien geborenen, in Südafrika aufgewachsenen Channell, der nach einer Station in New York heute in Berlin lebt, war ein Ruf vorausgeeilt, vielleicht von seinem ersten Auftritt im Vorjahr am gleichen Ort, vielleicht aus der Hauptstadt. Auf jeden Fall reihten sich begeisterte Menschen dicht an dicht – und lauschten. Lauschten Geschichten aus Channells Leben, vorgetragen im Wesentlichen zum selbst gespielten Klavier – variantenreich, leichthändig, klassisch gebildet, locker geblieben – mit Begleitung durch Thorsten Lastinger am E-Bass und André Wenzlitschke an Percussions. […]

„Please take me as I am“, bittet er im Opener ganz programmatisch, in einem unglaublich sauberen Englisch. Gleich ist klar: Da will jemand, dass seine Geschichten verstanden werden. Der Gesang, der Tonfall, sonor, manchmal auch eher hell, ist grandios – wahrhaft verführerisch. Auch und gerade wenn er über unglückliche Lieben singt – der Vergangenheit, denn in der Gegenwart ist er glücklich verheiratet, wie er mehrfach anführt, zu einer Deutschen, die er gleich dreimal (in New York, in Berlin und in Südafrika) geehelicht hat. Aber früher gab es andere Situationen: „When she’s in love she’s as true as can be – but I don’t think she’s in love with me any more, not like she was before.“ Das Klavier dazu hält perfekt die Balance zwischen Dramatik und Resignation.

Es sind nachdrücklich-lakonische Betrachtungen eines Alltags, der sich natürlich in  der Vergangenheit häufig von dem unterschieden hat, was man als heranwachsender  Mitteleuropäer so erlebt. Etwa in den „schlechten, alten Zeiten in Südafrika“, wo am Gymnasium Marschieren und Schießen gelehrt wurde. Noch in Zeiten der Apartheid enstand so der Song „Love is Blind“. Aber auch mit dem heutigen Südafrika tut er sich schwer, in „Shooting Star“ beschreibt er seine Gefühle für die Familie eines ermordeten Geschäftsmannes.

Jemand, der verführen will, muss sich in andere hineinversetzen können. Wie gut Thomas Channel das kann, zeigt auch „Driving Home“, in dem er einen Autofahrer gibt, der einen Unfall begeht und weiterfährt, nach Hause zu seiner Frau, benommen von der eigenen Tat und doch unfähig, umzukehren. Totenstille im Club.

„The Man“ offenbart Einblicke in die Männerpsyche, den Wunsch, jemanden leiten, beruhigen zu können; Thomas Chanell allein am Klavier – wunderbar. Bei ihm gibt es niemals diese Momente wie bei anderen Singer / Songwritern, in denen man sich doch etwas mehr wünscht, mehr Instrumente, mehr Fülle, mehr Musik. Hier ist einfach alles da. Und mehr als genug davon.

[…] Im zweiten Set kommen durchaus auch Lastinger und Wenzlitschke mehr zum Zuge. So in dem Stück, das Channell, wie er sagt, nach der Lektüre von „Liebe in Zeiten der Cholera“ geschrieben hat, und das auch wieder großartige Beschreibungen von Liebeskummer enthält. „But I won’t complain cause all is fair in love and war.“ Hier erscheinen Bass und Percussion endlich notwendig, kein überflüssiges Beiwerk. Es gibt ein tatsächliches Zusammenspielen – was dann auch, als wäre der Damm gebrochen, die weiteren gemeinsamen Stücken durchziehen wird. Aber es bleibt dabei, so gut die beiden Begleit-Musiker auch sein mögen: It’s the singer (and the song).

– Konzert am 20. Februar 2010, Blue Note, Dresden

Beate Baum – Dresdner Neueste Nachrichten und Leipziger Volkszeitung (Feb 23, 2010)

Ein Mann von Welt, dieser Thomas Channell.
(A man of the world)

Zitty Berlin Magazine (Jul 17, 2008)

Thomas Channell displays an infectious quality that is also vibrantly intelligent. Even his voice sounds just a little bit different, more emotive than your average super ambitious musical prodigy.

Peter Tromp – The Cape Times

Thomas Channell shines as the narrator and lead singer. His voice is tremendous.

Rafiek Mammon – The Cape Argus

CD Review – Crowded Sunrise

This leaves me speechless. A top-end professionally crafted piece. It exists with a sense of timelessness that would maintain a long shelflife without going stale. His art is so beyond contemporary trend. One of the finest singer/songwriters in the serious adult scene.

Billy Shaw – Sonicbids

Again, I have to tell you how much I enjoyed the performance. You were fantastic. So, definitely had some impressions of: Damien Rice, Sufjan Stephens, could also see some similarities to Billy Joel. But truthfully, I changed my mind every song. I think your music really defies definement, which is very cool.

Natascha Patterson – New York friend and supporter

Music from the soul…inspiring, thought provoking…Thomas’ words read like a novel in which you are thrown into his captivating stories and discover a chilling resemblence of yourself in the midst of his bitter sweet lyrics and the rhapsody of his accompanied piano. A twist on folk music, he and his band create a unique consistency alternating between an alternative style, a jazz flare and a traditional country tune. Just when you think he has mellowed down the mood of his song, his instrumentalists and his bellowing voice catapult you into a whirlwind of movement and hair-raising energy.

Anise Hutchison – Another New York friend and supporter

One of the best CD’s I’ve heard in a long time. This guy writes from his soul, and this album encompasses a wide range of musical style. Guest vocalists add to the mix, resulting in one of the better CDs in my collection (I have thousands…) Very enjoyable, sincere, and timeless.

Jose Promis – CD Baby Review